Reise der Dharmagruppe Münster nach Le Bost

Am 23.08.2016 um 4:15 Uhr starteten wir mit 11 TeilnehmerInnen und vier Autos nach Le Bost ins Retreat, um uns für zwei Wochen zurück zu ziehen, zu meditieren und an der    Wirkungsstätte von Gendün Rinpoche zu praktizieren. Um 18:00 Uhr am selben Tag kamen wir sehr müde und hungrig von der Reise im Zentrum an. Es gab ein vorzügliches gemeinsames Abendessen u.a. mit Apfeltarte, das wir sehr genossen haben.

le_bost_2016_1Um 20:15 Uhr sind wir zum großen Tempel gegangen, um an einer Tschenresi-Puja teilzunehmen (Tschenresi ist der Buddha des Mitgefühls und durch die Meditation wecken wir die erleuchteten Qualitäten Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut in uns).

le_bost_2016_3Am nächsten Morgen fing unsere Praxis erst um 10:00 Uhr an, damit wir uns von der langen Autotour ausschlafen konnten. Was sonst jeden Tag für alle von 6:00 Uhr bis 7:00 Uhr als“ Sechs Silben Gebet“ mit dem Mantra „Om Mani Peme Hung“ praktiziert wurde, fand am 1. Tag von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt. Von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr wurde das sechs Silben Gebet ein letztes Mal am Tag gemeinsam praktiziert. Dazwischen konnte jeder in seinem Zimmer meditieren, um den Tempel gehend oder um den kleinen Stupa Mantren rezitieren. Wer wollte konnte auch einfach nur schweigend in den während unseren Aufenhaltes meist strahlend blauen Himmel schauen. Auch der See gehörte noch zu unserem Energiefeld, entweder man saß auf der Bank oder im Gras schweigend die Wasseroberfläche betrachtend.

 

le_bost_2016_2Es gab also viele Möglichkeiten, nicht nur im Tempel zu meditieren sondern die Energie auf dem ganzen Gelände zu halten, natürlich alles im Schweigen. Ab 18:00 konnte das Schweigen bis zur Belehrung über das Buch „Lasst einfach los“ von Gendün Rinpoche“ um 20:15 Uhr mit Lama Öser unterbrochen werden. Dazwischen gab es noch das Abendessen von 19:15 Uhr bis 20:00 Uhr. Die Belehrung von Lama Öser waren gegen 21:30 Uhr beendet und gegen 22:00 Uhr war Bettruhe angesagt.

Es war eine inspirierende Erfahrung ohne die vielfältigen Reize unseres Alltags ganz mit sich im Kontakt zu sein, dabei die tieferen Ebenen des Seins zu erkunden und zum Wohle aller Wesen zu praktizieren. Wir bedanken uns bei Lama Öser für seine Begleitung in dieser Zeit!